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aus "KEIN WUNDER". Der neue Roman ist eine wunderbare Komödie über eine Zeit, in der es mehr Deutschlands gab, als man brauchte. Und über einen selbst ernannten »Weltenwanderer der Liebe« im geteilten Berlin – der aus guten Gründen nicht gerade scharf ist auf eine Veränderung der politischen Verhältnisse:

Denn Goosens kleines Heldenepos schreibt dieses neue west-östliche Schwelgen in 80er-Jahre-Erinnerungen fort. Ost und West, eine Liebesgeschichte. (…) Mit milder Penetranz ziehen sich Försters Wortbeobachtungen durch das Buch: in einer Art, wie man sie von Goosen kennt, humorvoll und ohne missionarischen Eifer. (…) Goosen hat ganz sanft eine Dichterbiografie verfasst, einen neuen „Taugenichts“, in dem es ja auch um die Aussöhnung von Poesie und Leben geht.

Berliner Morgenpost

Auf den ersten Blick ist Frank Goosens neuer Roman „Kein Wunder“ eine so muntere wie detailgenaue Ost-West-Komödie. Unterhalb der Humor-Welle aber, im tiefen Gewässer, spürt Goosen den Prägungen einer Generation nach (…) Was sie eint, noch in Zeiten des Aufbruchs, ist eine entspannte Grundhaltung zum eigenen Sein – denn am Ende wird sich auch das nächste ganz große Ding als Firlefanz und Kokolores entpuppen.

WAZ

Kein Wunder bewegt sich federleicht zwischen Ost und West. Jakob Heins – eines (ostdeutschen) Bruders im Geiste Frank Goosens – Urteil jedenfalls stand schnell fest und lautete: »Ich kenne kein besseres Buch von einem Wessi über den Osten.« Dem lässt sich kaum widersprechen.

Literaturkritik
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