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Wilhelm Tell

Über 500 Jahre geht Friedrich Schiller in seinem letzten zu Lebzeiten veröffentlichten Drama WILHELM TELL in die Vergangenheit zurück. Dort fand er den geeigneten Stoff, um die Suche nach Antwort auf historisch-politische Kernfragen der Menschheit poetisch zu gestalten. Pendelnd zwischen den Extremen (Gewalt-)Herrschaft und freiheitliche Vereinbarung, werden im TELL unterschiedliche staatspolitische Entwurfe ausgelotet.

„[...] klug und zeitkritisch bedenkenswert angelegt.“ – Christine Adam, Neue Osnabrücker Zeitung, 1.9.2018

„Möckel zeichnet den in Lederhose und Felljacke gekleideten Tell überzeugend als in sich ruhenden Individualisten, der alles andere als ein Revoluzzer ist. […] Die Szene, in der ihn Gessler nötigt, auf sein Kind (Greta Kemper) zu schießen, ist der packende Höhepunkt der Aufführung, nach der man Tell das Recht auch Notwehr unbedingt zubilligen möchte. [...] Das politische Statement, das Regisseur Teufel Schillers Revolutionsdrama so aufsetzt, gilt der aktuellen deutschen Situation.“ – Hanns Butterhof, Westfälische Nachrichten, 5.9.2018

„Das 14. Jahrhundert, wo Schillers Handlung angesiedelt ist, und die Gegenwart mit beängstigenden Auswüchsen wie in Chemnitz sind plötzlich auf Augenhöhe. […] Sprachlich ist der Abend ein Genuss, die Schillerschen Worte – mitunter wie Musik – bringen alle trotz forderndem Versmaß gut über die Rampe. […] Richtig gut!“ – Werner Hülsmann, Osnabrücker Nachrichten, 9.9.2018

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